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Am 15.1. nahm die Fußball-Schulmannschaft der Jungen Jahrgang 9/10 an einem Turnier in Dassel teil. Etwas schläfrig und zu passiv starteten wir in das Turnier, so dass auch die ersten beiden Partien verloren gingen. Die folgenden beiden Spiele agierten wir wacher und aktiver und folgerichtig auch erfolgreicher (1:1 und 1:0), was zum Einzug ins Halbfinale führte. Dort lieferten wir uns mit dem Team der PaulGerhard-Schule ein Duell auf Augenhöhe, kassierten aber leider kurz vor Schluss das spielentscheidende 0:1. Das „kleine Finale“ gegen die Homburg-Schule aus Stadtoldendorf ging dann wieder mit 1:0 für uns aus, so dass wir am Ende einen ordentlichen 3. Platz belegten. Bei einem weiteren Turnier des Uslarer Gymnasiums gut zwei Wochen später wurde der sechste Platz erreicht. Es spielten für unsere Sollingschule: Jakob (TW), Adam, Jamain, Santiago, Damir, Neema, Florian und Philipp. Mit freundlichen Grüßen Lars Henne
Im Januar war eine Gruppe von Sollingschülern in den Osttiroler Alpen unterwegs, um dort das Ski und Snowboard fahren zu erlernen und/oder das bereits zuvor Gelernte zu festigen und zu verbessern. Begleitet wurden die 16 Schülerinnen und Schüler von den beiden Lehrkräften Florian Quantmeyer und Lars Henne. Die Reise in die Bergwelt der Alpen fand erneut gemeinsam mit einer Schülergruppe der Northeimer Thomas-Mann-Schule, die von Lehrer Robin Bastian betreut wurde, statt. Untergebracht waren beide Gruppen im Gasthof Schwarzer Adler in Sillian, unweit der österreich-italienischen Staatsgrenze. Dem ersten Tag im Nebel folgte in den nächsten Tagen traumhaftes Wetter mit sehr viel Sonnenschein, so dass die Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Northeim auf den Pisten beste Bedingungen zum Ski und Snowboard fahren vorfanden. Sechs aktive Tage auf dem Berg im Schnee forderten die Beteiligten ordentlich, bereiteten aber auch jedem eine Menge Spaß. Mit vielen schönen Erlebnissen und ohne größere Verletzungen machten sich die Reisegruppen beider Schulen am Morgen des neunten Tages wieder auf die Rückreise nach Südniedersachsen. Mit freundlichen Grüßen Lars Henne

Trotz frisch verschneiter Straßen, trotz eines technischen Problems, das zunächst behoben werden musste, und trotz der dadurch aufkommenden Hektik machte sich der komplette neunte Jahrgang der Sollingschule am Montag, den 26.01.26, zu einer Fahrt nach Friedland auf, um das Museum des dortigen Grenzdurchgangslagers zu besichtigen. Als hilfreich erwies sich dabei, dass Christoph Kühne, der zurzeit an der Sollingschule als Schulbegleitung arbeitet, seine Erfahrungen als ehemaliger Guide des Museums einbringen konnte. Die Führung begann mit einem kurzen Film über die Migration in Europa während des Zweiten Weltkrieges und in der Zeit danach. Die Animationen im Film verdeutlichten, wie intensiv, wie unterschiedlich begründet und wie anhaltend Migration in dieser Zeit war und noch heute ist. Als Nächstes wurden die Schüler*innen in Gruppen mit der Aufgabe betraut, sich einen zugewiesenen Gegenstand der Ausstellung näher anzusehen, Informationen einem dazu passen-den Audio sowie Lesetexten zu entnehmen und darüber einen kleinen Vortrag zu halten. Auf diese Weise präsentierten zum Beispiel Ranya, Sara und Mirela einen Bolzenschneider, den Bewohner*innen des grenznahen Dorfes Böseckendorf in den 60er Jahren benutzt hatten, um den Stacheldraht zu durchtrennen, der ihnen die Flucht aus der damaligen DDR ermöglichte. Oleg, Daryna und Melissa aus der Klasse 9c und 9d wiederum erklärten, warum Kinder, die sich in der Nachkriegszeit manchmal allein auf die Flucht begeben mussten, mit einem Brustbeutel ausgestattet wurden, in dem sich ihre wichtigsten persönlichen Daten befanden. Die Guides ergänzten die Präsentationen durch spezielle Informationen über besondere Flüchtlingsgruppen. Der letzte Teil des Besuchs bestand aus einem Rundgang über das Gelände, wodurch die Schüler*innen u.a. einen Einblick in die verschiedenen Kirchen oder die früher als Nissenhütten bezeichneten Notunterkünfte gewannen. Für einige Schüler*innen hatte der Be-such in Friedland eine besondere emotionale Komponente, weil sie sich dort selbst als Spätaussiedler*innen oder als Flüchtlinge einst aufgehalten hatten und nun Orte des Geländes wiedererkannten. Die mitfahrenden Klassenlehrkräfte Julia Dannenberg, Sonja Gierke, Lars Henne und Tilman Berning erkannten am Ende des Besuchs, dass während der Führung viele Themen angeschnitten wurden, die im Geschichtsunterricht der 10. Klasse aufgegriffen und vertieft werden können. Am Ende gebührt auf jeden Fall Frau Julia Dannenberg ein Dank, weil sie die umfangreiche Organisation des Besuches übernommen hatte und viele nicht vorauszusehende Unwägbarkeiten souverän managte. Tilman Berning










